Die Popularität der Tagesgeldanlagen ist so hoch wie nie. Viele Bankkunden, die früher noch ihre Rücklagen auf Sparbücher von Filialbanken gelegt haben, nutzen heute die Tagesgeldangebote diverser Direktbanken.
Tagesgeldkonten bestechen durch einfache Handhabung und hohe Flexibilität. Durch die schnelle Verfügbarkeit des Kapitals und die Möglichkeit per Online-Banking jederzeit Überweisungen auf das Referenzkonto vorzunehmen, ist die Beliebtheit dieser Anlageform stets gestiegen.
Im Zuge der Wirtschaftskrise haben natürlich auch die Zinsen der Fest- und Tagesgeldangebote deutlich nachgelassen. Während im Tageszinsen Vergleich früher noch Zinssätze von über 4 % keine Seltenheit waren, muss man sich aktuell mit der Hälfte zufrieden geben. Das beste Tagesgeldkonto 2009 war laut n-tv und FMH das Angebot von 1822direkt mit lediglich 1,60 % Zinsen. Ausschlaggebend für die Wahl waren konstant gute Tagesgeldkonditionen, auch wenn es in diesem Zeitraum durchaus Angebote gab, die zeitweise deutlich höhere Zinssätze hatten.
Häufig werden Neukunden von Direktbanken auch mit guten Zinssätzen gelockt, die jedoch nur für einen bestimmten Zeitraum gültig sind. Anschließend werden die Zinsen meistens deutlich geringer.
Diese Lockangebote nutzen sogenannte Zins-Hopper um das optimale bei hoher Sicherheit aus Ihrem Kapital herauszuholen. Nach Ablauf der hohen Neukunden-Zinssätze wechseln diese Zins-Hopper einfach die Bank und kündigen das alte Konto. Durch den ständigen Wechsel greifen sie nur die höchsten Zinssätze ab, haben allerdings einen hohen Verwaltungsaufwand.